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Tag der offenen Tür
Ortsfeuerwehr Sudheim

 


Sudheim / Stadt Northeim / LK Northeim (hl) Der „Tag der offenen Tür“ der Ortsfeuerwehr Sudheim fand bei sonnigem Wetter bei allen Besuchern und Teilnehmern großen Anklang. Etwa 170 Feuerwehr begeisterte Besucher und Besucherinnen, sowie Feuerwehrleute aus Sudheim und der Umgebung konnten sich von der Arbeit der Sudheimer Feuerwehrleute überzeugen. Vor dem Feuerwehrhaus hatte die Ortsfeuerwehr ihre ganzen Gerätschaften, Ihr Tragkraftspritzenfahrzeug, den Tragkraftspritzenanhänger und ihren neuen, selbst auf- und ausgebauten Hilfeleistungsanhänger ausgestellt.
Nach der Eröffnung führte die Ortsfeuerwehr einen Löschangriff mit Schaum an einem brennenden Personenkraftwagen durch. Zum Mittag gab es dann Schinkenkrustenbraten, Steaks, Bratwurst mit Brötchen oder Pommes für den verwöhnten Gaumen zu kaufen.
Nach dem Mittag konnten die Besucher den Umgang mit Feuerlöschern selbst ausprobieren. Die Firma Küchemann, Hardegsen, hatte zu diesem Zweck mehrere Feuerlöscher mit verschiedenen Löschmitteln bereitgestellt, damit die Zuschauer auch den Unterschied sehen konnten. Auch verschiedene Rauchmelder für Wohnungen konnten in Augenschein genommen werden.
Auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Sudheim stellten ihr Können unter Beweis. Sie zeigten den Zuschauern einen Löschangriff.
Ab 14:00 Uhr wurde dann das große Kuchenbuffet eröffnet.
Nachdem die Zuschauer sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, führten einige Feuerwehrleute der Schwerpunktfeuerwehr Northeim, die mit dem Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim nach Sudheim gekommen waren, vor, wie verletzte und eingeklemmte Personen aus einem verunfallten Personenwagen befreit werden. Hierbei wurden sie von einigen Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Sudheim unterstützt.
Zum Schluss, zeigten die Feuerwehrleute den Zuschauern, was passiert, wenn es im Badezimmer brennt und Spraydosen explodieren.
Und zum krönenden Abschluss gegen 17:00 Uhr, wurde ein Topf mit Fett erhitzt. Hier wurde gezeigt wie es aussieht, wenn man brennendes Fett in Topf oder Pfanne versucht mit Wasser abzulöschen. Statt der erwünschten Eindämmung des Feuers bildete sich eine hohe Stichflamme, die sich innerhalb weniger Sekunden zu einem Feuerball ausdehnte, der die gesamte Küche ausfüllte und die Küchenzeile zerstörte. Deswegen sagte der Kommentator, dass man „brennendes Fett nie mit Wasser löschen“ darf. Wenn es geht, sollte man versuchen Topf oder Pfanne mit einem passenden Deckel zu verschließen, oder eine Decke (echte Wolldecke, keine Kunstfasern oder Baumwolle) auf den Topf legen, damit dem Feuer die Luft entzogen wird. Anschließend solle man umgehend den Raum verlassen, dabei die Tür hinter sich zu machen, die Feuerwehr über den Notruf 112 anrufen und dann auf die Feuerwehr vor dem Haus warten, damit man dem Einsatzleiter eine Beschreibung geben kann, wie die Feuerwehr den Weg zum Brandherd findet, ohne lange suchen zu müssen.

Text und Bilder: Horst Lange

 

 

Einsatzübung - Technische Hilfeleistung - Hochwasser 22.04.2010

Die Einsatzlage war eine Überflutung des Ortsgebietes nach anhaltenden Dauerregen. Als Einsatzort wurde in einem Regenwasserschacht gestaut. Mit Wathosen wurde in dem angestauten Schacht eine Tauchpumpe in Stellung gebracht um danach den Schacht auszupumpen.

 

Einsatzübung - Wasserentnahme im Ortsgebiet 08.04.2010

Die Einsatzlage war ein Großbrand im Ortsgebiet. Hierbei wurde der Teilabschnitt der massiven Löschwasserversorgung im Ortsgebiet durch die Entnahme aus den Stauschächten geübt, die durch Wasser aus dem Freibad Sudheim im Einsatzfall über eine längere Einsatzdauer versorgt werden können.

 

Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Sudheim

Horst Reuter, kommissarischer Ortsbrandmeister der FF Sudheim, hatte für den 19.02.2010 zur Jahreshauptversammlung ins Feuerwehr Sudheim geladen. Die Tagesordnung fiel diesmal umfangreicher aus, da turnusgemäß der Ortsbrandmeister und der Kassenwart neu zu wählen waren.

Horst Reuter konnte neben Stadtbrandmeister Henning Schmidt, Ortsbürgermeister Hilmar Seeger und Fachbereichsleiter Heinz-Dieter Wieprecht von der Stadt Northeim zahlreiche aktive und passive Mitglieder begrüßen. Nach der Feststellung der Beschlußfähigkeit der Versammlung übergab er das Wort zunächst an die Gäste.

Ortsbürgermeister Hilmar Seeger dankte den aktiven Feuerwehrmitgliedern für die im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit und lobte das Engagement der aktiven und des Feuerwehrvereins, um die Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung effektiv zu gestalten. Besonders hob er dabei die Veranstaltung im vergangen Sommer hervor, dies der Öffentlichkeit zu präsentieren, indem die Feuerwehr ihre Leistungsfähigkeit und auch die über die nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz notwendige Grundausstattung hinausgehenden, teils aus Eigenmitteln und mit Unterstützung des Ortsrates angeschafften Ausrüstungsgegenstände präsentierte. Wozu auch das aus Mitteln des Ortsrates mitfinanzierte Hohlstrahlrohr gehörte.

Fachbereichsleiter Heinz-Dieter Wieprecht übermittelte als Vertreter der Stadt Northeim zunächst die besten Grüße von Bürgermeister Harald Kühle, der durch andere Termine der Einladung nach Sudheim keine Folge leisten konnte und schloss sich den Worten des Ortsbürgermeisters an und sicherte eine Unterstützung der Stadt Northeim im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bei der zukünftigen Ausrüstungsbeschaffung zu.

Stadtbrandmeister Henning Schmidt gab einen Kurzen Rückblick auf das Einsatzjahr 2009 und stellte dabei fest, dass von den 17 Großbränden im Landkreis Northeim allein 12 auf die Stadt Northeim (Kernstadt und Ortschaften) entfielen. In diesem Zusammenhang wies er daraufhin, dass das Land Niedersachsen das Baurecht novelliere und in diesem Zusammenhang Rauchmelder Pflicht in Schlafräumen, Kinderzimmern und als Fluchtweg dienenden Fluren werden sollen. Warum die Politik dies aber erst für 2018 plane könne er aus Sicht der Feuerwehren und der im Schadensfall betroffenen Personen nicht verstehen. Weiter gab er einen Ausblick auf die geplanten Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen im Stadtgebiet Northeim (FF Northeim HLF 20/16, FF Denkershausen TSF-W jeweils in 2010 und FF Hillerse TSF-W in 2011), sowie den Baufortschritt im Feuerwehrhaus Northeim und die Fortschreibung der Prioritätenliste bis 2013 mit den dann notwendigen Ersatzbeschaffungen für die Drehleiter der Stadt Northeim und einem HLF für die FF Langenholtensen. Im Bereich der Umstellung auf die Digitale Alarmierung gebe einerseits Fortschritte, eine weitere Lieferung der bestellten Digitalen Meldeempfänger (DME) ist in der FTZ Northeim eingetroffen, aber gleichzeitig gebe es auch Verzögerungen, da eine Teillieferung wieder zum Hersteller zurückgeschickt werden musste wegen falscher Codierung. Er bedankte sich bei Fachbereichsleiter Wieprecht nochmals für die bisherige Gute Zusammenarbeit mit der Hoffnung, dass dies auch in Zukunft so bleibe.

In seinem Jahresbericht gab der kommissarische Ortsbrandmeister Horst Reuter einen Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2009. So musste die Freiwillige Feuerwehr Sudheim zu 6 Brandeinsätzen und 6 Hilfeleistungseinsätzen, sowie 3 Brandsicherheitswachdiensten ausrücken. Dazu kamen noch viele theoretische und praktische Ausbildungsabende sowie Übungen und Lehrgänge. Zum Jahresende hatte die Freiwillige Feuerwehr Sudheim 131 Mitglieder, davon 49 Aktive mit aktiver Reserve, 19 in der Altersabteilung, 14 in der Jugendfeuerwehr und 49 fördernde Mitglieder. Im Jahr 2009 konnte mit Unterstützung des Feuerwehrvereins ein Anhänger beschafft werden, der jetzt von den aktiven Kameraden zum Feuerwehranhänger Hilfeleistung ausgebaut wird, damit nicht vor jeder Einsatzfahrt erst die Beladung des Fahrzeugs an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden muss. Die notwendige Anhängerkupplung für das TSF konnte durch Unterstützung von Herrn Püllman, Stadt Northeim, zeitnah angeschafft und dann auch vom Kameraden Werner Reuter angebaut werden. Auch konnte für die theoretische Ausbildung günstig ein Beamer vom Kreismedienzentrum erworben und im Schulungsraum des Feuerwehrhauses installiert werden. Das mit Unterstützung des Ortsrates erworbene Hohlstrahlrohr wurde auf Grund der positiven Erfahrungen beim Brandeinsatz im Sudheimer Stadtweg am 03.02.2009 angeschafft. Der Feuerwehrverein beschaffte Ausbildungsfilme und 2 Dreiecke zur Verkehrssicherung. Zur Reinigung von Einsatzkleidung wurde von Familie Klauenberg eine Waschmaschine gespendet. Horst Lange spendete eine Abschleppstange und Verkehrsicherungslampen.

Jugendfeuerwehrwart Axel Meinshausen konnte in seinem letzten Jahresbericht nach 12 Jahren als Jugendfeuerehrwart auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Die 7 Jungen und 7 Mädchen der Jugendfeuerwehr leisteten an 39 Dienstabenden 78 Dienststunden, die sich auf 28 Stunden allgemeine Jugendarbeit und 50 Stunden Feuerwehrtechnischen Dienst aufteilten. Hinzu kamen noch die erfolgreiche Ablegung der Jugendflamme Stufe 2 durch 3 Kameraden, das Abschnittszeltlager in Paderborn Lippesee, mit dem besonderen Dank an den Förderkreis Kinder und Förderverein Freibad für die finanzielle Ubnterstützung, sowie die Beschaffung der neuen Jugendfeuerwehr-Parka durch die Stadt Northeim auf Initiative von Herrn Püllmann. Nach 12 Jahren als Jugendfeuerwehrwart kann er nun diese Aufgabe in jüngere Hände übergeben, da mit Thomas Konz endlich ein kompetenter Nachfolger gefunden wurde, der auch auf absehbare Zeit im Dorf bleibt. Er steht aber der Jugendfeuerwehr weiter zur Verfügung, da er aus eigener Erfahrung weiß, dass Jugendarbeit nicht einfach ist, und man allein leicht auf verlorenem Posten steht.

In seinem Kassenbericht konnte Reinhold Bethe trotz überwiegender Ausgaben eine gute Kassenlage präsentieren, da zwar die Anschaffungen für den Feuerwehranhänger, Beamer und Stoppuhr die Einnahmen überstiegen haben, aber dies schließlich Ausgaben mit hohem Investitionswert und langer Nutzungsdauer sind, die man schließlich nicht jedes Jahr macht. Auch die Ausbildungskosten für Atemschutzgeräteträger im Brandübungscontainer der FTZ Bad Gandersheim wurden von der Feuerwehr getragen, eine sehr gute Investition, wie die Atemschutzgeräteträger, die bei den Northeimer Großbränden im Einsatz waren bestätigen konnten. Die Kassenprüfer Rolf Gieseler und Reiner Strey bescheinigtem dem Kassenwart eine ordnungsgemäße und vorbildliche Kassenführung und beantragten für den Kassenführer und das Kommando die Entlastung, welche auch einstimmig von den Anwesenden erteilt wurde.

Nach einer kurzen Pause kam dann Horst Reuter zum Tagesordnungspunkt Wahlen. Für die geheime Wahl des Ortsbrandmeisters wurden Stadtbrandmeister Henning Schmidt und Ortsbürgermeister Hilmar Seeger mit der Durchführung der Wahl beauftragt. Dem Vorschlag des Kommandos, Axel Meinshausen zum Ortsbrandmeister zu wählen wurden von der Versammlung keine weiteren Vorschläge hinzugefügt, was die Wahl wesentlich vereinfachte. Stadtbrandmeister Henning Schmidt stellte fest, das von dem Kandidaten die notwendigen Voraussetzungen zum Führen einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung erfüllt werden. Axel Meinshausen wurde daraufhin von den 24 anwesenden Wahlberechtigten Feuerwehrkameraden mit 13 Stimmen bei 5 Gegenstimmen, 5 Enthaltungen und einer ungültigen Stimme zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.

Reinhold Bethe wurde in seinem Amt als Kassenprüfer für weitere 3 Jahre einstimmig bestätigt. Als Nachfolger für den ausscheidenden Rolf Gieseler wurde Kay Schmidtke einstimmig gewählt. Thomas Konz wurde von der Versammlung als Jugendfeuerwehrwart bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Christoph Löffler.

Christian Reuter wurde von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen, Thorben Bethe zum Feuerwehrmann ernannt und Christoph Löffler zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Zum Abschluss der Versammlung wies der kommissarische Ortsbrandmeister noch auf einige Termine hin:

28.02.2010          Benefiz-Veranstaltung
19.03.2010          Jahreshauptversammlung Feuerwehrverein
                               Osterfeuerausrichtung zusammen mit Förderverein Freibad
05.09.2010          Tag der offenen Tür mit offizieller Indienststellung des neuen Anhängers

Um 21:30 Uhr schloss Horst Reuter die offizielle Versammlung und lud alle Anwesenden noch zu einem Imbiss ein, bei dem noch genug Zeit für die Kameradschaftspflege blieb.

Text und Fotos: F.-W. Prussak

 

Die neue Führungsriege der Ortsfeuerwehr und die ernannten und beförderten Feuerwehrkameraden vor dem neuen, im Aufbau befindlichen Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Sudheim.
Von links nach rechts:
Ortsbürgermeister Hilmar Seeger, Stadtbrandmeister Henning Schmidt, Löschmeister Axel Meinshausen (scheidender Jugendfeuerwehrwart und neu gewählter Ortsbrandmeister), Feuerwehrmannanwärter Christian Reuter, Feuerwehrmann Thorben Bethe, Oberfeuerwehrmann Christoph Löffler, Hauptfeuerwehrmann Thomas Konz (neuer Jugendfeuerwehrwart), Hauptlöschmeister Horst Reuter (stellvertretender und kommissarischer Ortsbrandmeister), Heinz-Dieter Wieprecht (Fachbereichsleiter Stadt Northeim)

 

 

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Wasserförderung über lange Wegstrecke 03.09.2009

Zusammen mit der FFW Bühle wurde an diesem Dienstabend die Wasserförderung über lange Wegstrecke geübt. Als Wasserentnahmestelle diente der Fluss Leine im einzugsgebiet Sudheim. Das Löschwasser wurde mit der 1. Tragkraftspritze 8/8 der FFW Sudheim entnommen. Nach ca. 400 Meter über ebenes Gelände wurde die 2. Tragkraftspritze 8/8 der FFW Sudheim als Verstärkerpumpe eingesetzt. Nach weiteren 200 Metern wurde wegen der starken Steigung die Tragkraftspritze 8/8 der FFW Bühle als Druckverstärkung aufgestellt, sodass zum Ende eine Wasserförderungsstrecke von ca. 1,5 Kilometern über eine 10 Meter hohe Bahnbrücke mit einem ungefährem Enddruck von 10 Bar innerhalb von ca. 20 Minuten nach Ankunft zustande gekommen war.

 

Übergabe Hohlstrahlrohr 27.08.2009

Der stellvertretende Sudheimer Ortsbrandmeister Horst Reuter hatte den Ortsrat von Sudheim zu einer Übergabe und einem Gedankenaustausch in das Sudheimer Feuerwehrhaus eingeladen. Den Anlass zu der Einladung gab das vom Ortsrat bezuschusste Hohlstrahlrohr. Bei dieser Gelegenheit wurden dem Ortsrat auch die im Laufe der Jahre bezuschussten Ausrüstungsgegenstände von der Ortsfeuerwehr gesammelt präsentiert. Der Einladung folgten Ortsbürgermeister Hilmar Seeger, die Stellvertretende Ortsbürgermeisterin Gisela Heberle und die Ortsratmitglieder Rainer Bernasek und Ralf Steinhoff, sowie einige Kameraden der Sudheimer Ortsfeuerwehr. Hilmar Seeger meinte, dass der Ortsrat immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr hat und gerne einen Betrag für die Freiwillige Feuerwehr zurücklege, aber, da ihm auch nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, es sich nur um Zuschüsse zur Beschaffung handeln könne. Für die Ortsfeuerwehr sind es alles Dinge, die wichtig für die Abarbeitung der Einsätze und die Ausbildung in der Feuerwehr sind, aber von der Stadt Northeim nicht sofort beschafft werden können. In den letzten 10 Jahren wurden von der Feuerwehr Sudheim mit der Unterstützung des Ortsrates, was dieser gerne zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen von Sudheim in der Vergangenheit zurückgelegt hatte, folgende Ausrüstungsgegenstände angeschafft.
Es begann 1999 mit einem Zuschuss des Ortsrates zur Beschaffung von Regenjacken für die Jugendfeuerwehr, dann folgte ein Zuschuss für die Beschaffung eines Zeltes für die Jugendfeuerwehrarbeit, damit beim Zeltlager und anderen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr nicht immer auf Leihzelte zurückgegriffen werden musste. Danach wurde die Anschaffung von Feldbetten unterstützt, damit die Jugendfeuerwehrleute bei den Zeltlagern nicht auf Luftmatratzen schlafen mussten, was insbesondere bei den feuchten Sommern der letzten Jahre sehr hilfreich war. Aber auch die Arbeit Freiwilligen Feuerwehr bei der Abarbeitung der Einsätze wurde mit der Unterstützung des Ortsrates einfacher und vor allem sicherer durch die Bezuschussung der Anschaffung von Handsprechfunkgeräten, Atemschutzgeräten, Wathosen, Schutzausrüstung für den Betrieb von Motorkettensägen (Schnittschutzhosen, Helme, u.s.w.), zwei Tauchpumpen und in diesem Jahr eines Hohlstrahlrohres. Horst Reuter dankte auch im Namen seiner Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen für die Bereitstellung der wichtigen Ausrüstungsgegenstände durch die Unterstützung des Ortsrates in den letzten 10 Jahren, die nicht unnütz angeschafft wurden, da sie schon alle bei Einsätzen und Übungen in Sudheim und Umgebung sowie der Ausbildung eingesetzt wurden.
Bei der Übergabe des Hohlstrahlrohres bedankte sich Horst Reuter bei Hilmar Seeger und meinte: „Momentan sind wir ja gut ausgerüstet, aber Ihr werdet uns nicht los, irgend etwas wird uns bestimmt noch einfallen“.
Anschließend wurde den Gästen der Unterschied zwischen dem normalen Mehrzweckstrahlrohr und einem Hohlstrahlrohr bei einer praktischen Vorführung deutlich gemacht. Nach der Vorführung waren sich alle Gäste einig, dass sie wieder einmal in ein gutes und praktisches Ausrüstungsteil investiert haben. Durch die schnelle Umstellung des Wasserstrahles von Vollstrahl auf Sprühstrahl, sowie die Möglichkeit der Regulierung der Wassermenge, ist auch die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht. Dies ist ganz besonders bei Atemschutzgeräteträgern wichtig, wenn es im Rahmen eines Brandes in einem geschlossenen Raum zu einem so genannten Flash-Over kommt, der wie die letzten größeren Brandeinsätze im Landkreis Northeim gezeigt haben, durch die immer besseren Wärmedämmrichtlinien sogar begünstigt wird. Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden die Kontakte zwischen Ortsrat und Ortsfeuerwehr bei fachkundigen Gesprächen weiter gepflegt.

Text: Horst Lange

Foto: Horst Lange Foto: Horst Lange Foto: Horst Lange Foto: Horst Lange Foto: Horst Lange

 

Verkehrssicherungsübung 30.07.2009

Angenommen wurde eine normale Bundes- oder Landstraße als Einsatzort. Des Weiteren war die Polizei noch nicht vor Ort. Hierbei muss die Unfallstelle vorerst von der Feuerwehr abgesichert werden. Eingesetzt wurde dafür Warndreiecke, Leitkegel, Warnlampen, Nissenleuchten und Warnkellen.

 

Einsatzübung-PKW Brand 23.07.2009

Die Einsatzlage war ein qualmender PKW mit einer bewusstlosen Person noch im Fahrzeug. Nachdem die Atemschutzgeräteträger innerhalb von 10 Minuten nach dem ersten Einsatzbefehl die bewusstlose Person aus dem PKW gerettet hatten, wurde der brennende PKW mit Schaummittel abgelöscht. Die anderen Einsatzkräfte hatten in dieser Zeit die Aufgabe die Wasserversorgung für den Schaumeinsatz herzustellen und die Straße voll zu sperren.

 

Einsatzübung-Schuppenbrand 22.06.2009

Die Einsatzlage war eine starke Rauchentwicklung in einem Schuppen. Eine Person wurde vermisst. Die Atemschutzgeräteträger wurden in erster Linie zur Menschenrettung in den Schuppen geschickt. Beim zweiten Vorgehen wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Die anderen Einsatzkräfte haben in der Zwischenzeit die Wasserversorgung aufgebaut und das Nachbargebäude gekühlt um dem Übergreifen des Brandes vorzubeugen.

 

Atemschutzausbildung am 11.06.2009

Geübt wurde hierbei das Öffnen von Türen, das Absuchen von Räumen, die Atemschutzüberwachung sowie das Umkuppeln eines Atemschutzgerätes bei einem Atemschutzgeräteträger der in Not geraten ist.

 

Weihnachtsbäume einsammeln 2009
 

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Besuch der TEL am 15.10.2008

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Himmelfahrt 2008 an unserer Grillhütte
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Atemschutzausbildung am 12.03.2008
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