Die Geschichte / Chronik der Feuerwehr Sudheim

 

-Geschichte
-Einsatzchronik

 

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Sudheim

 
1. Die Anfänge des Feuerlöschwesens in Sudheim

Im Jahre 1856, kurz nachdem sich das Dorf Sudheim durch das Hannoversche Ablösungsgesetz aus der Jahrhunderte langen Erbuntertänigkeit von der Hardenberger Herrschaft gelöst hatte, wurde unser Dorf von einer gewaltigen Feuersbrunst heimgesucht. Es war am 14.März abends, als im Hause Lange Straße 9 das Feuer ausbrach. Die Brandstelle lag über 100 Jahre brach und wurde erst in den 60-er Jahren von der Spar- und Darlehnskasse wieder bebaut.

 

Bedingt durch den starken Nordostwind, der damaligen geringen Feuerschutzausrüstung - Wasser wurde in Ledereimern von Hand zu Hand weitergereicht und in das Feuer geschüttet - der Winterzeit und nicht ausreichendem Löschwasser, breitete sich das Feuer sehr schnell aus. Der Überlieferung nach sollen brennende Speckseiten und Balken meterweit zum nächsten Haus geflogen sein. Der größte Teil des Dorfes, darunter die Kirche, die Schule und das jüdische Gotteshaus, brannten ab. 39 Wohnhäuser und 26 Nebengebäude sanken in Schutt und Asche. 75 Familien wurden obdachlos und konnten ihr Hab und Gut nicht mehr aus den Häusern retten. Die Not war so groß, dass im damaligen ‚Wochenblatt der Stadt Northeim“ ein öffentlicher „Hülferuf“ und eine „Aufforderung zur Unterstützung“ der Brandgeschädigten erging.

 

Nach dieser Katastrophe begann in Sudheim ein rascher Wiederaufbau. Die Schule wurde bereits 1857, die Kirche 1862 neu errichtet.

 

Oberhalb des Dorfes wurde ein Damm aufgeschüttet und die wasserführenden Gräben einem Feuerlöschteich zugeführt. Durch zwei Schieber konnte das Wasser in den Dorfbach der Langen Straße und der Hinteren Straße geleitet und an mehreren Stellen gestaut werden.

 

Am 01. Oktober 1906 wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim gegründet. Damit wurde die bis dahin bestehende Pflichtfeuerwehr abgelöst, die mangelhaft ausgebildet war und deren Einsatzbereitschaft oftmals zu wünschen übrig ließ. Die Pflichtfeuerwehren waren aus den Brandordnungen hervorgegangen, in denen die Verpflichtung für alle Bürger enthalten war, bei Feuersbrünsten zu helfen. Es zeigte sich bald, dass die Organisation einer Freiwilligen Feuerwehr bei der Brandbekämpfung sehr viel wirkungsvoller war als die Verpflichtung von Bürgern zum Einsatz. Von nun an war man in der Lage, mit eingeübtem Personal und wirkungsvoller Organisation Brände erfolgreicher als bisher zu bekämpfen.

Als erstes Sudheimer Spritzenhaus diente ein Schuppen, der neben der heutigen Kreissparkasse stand. Der erste Feuerwehrhauptmann August Jäger organisierte die Freiwillige Feuerwehr der damaligen Zeit entsprechend streng. So wurde z.B. unentschuldigtes Fehlen oder Zuspätkommen mit Bußgeld bestraft. Trotz der straffen Führung wurde der Zusammenhalt und die Kameradschaft sehr gepflegt

Obwohl der 1. Weltkrieg durch den Tod einiger Kameraden einen Rückschlag brachte, ging man mit viel Elan an die Bewältigung der Schwierigkeiten.

Im Laufe der nächsten Jahre wurde unterhalb des Feuerlöschteiches (heutiges Freibad) ein neues Gerätehaus mit hölzernem Steigerturm errichtet. Somit konnte die Handdruckspritze und der Schlauchwagen im Falle eines Einsatzes bergab zur Einsatzstelle gezogen werden.

 

1934 wurde der damalige Ortsvorsteher Wilhelm Bethe neuer Feuerwehrhauptmann. Unter seiner Führung bekam die Feuerwehr Sudheim im Jahre 1935 - als eine der ersten Gemeinden des Landkreises Northeim - ein Auto und einen Anhänger mit Motorspritze. Erforderlich wurde durch diesen Kauf ein Erweiterungsbau an das bestehende Gerätehaus, um das Auto, den Anhänger und die 1936 erworbene fahrbare Holzleiter unterzubringen.

 

 

Auf dem Trittbrett : August Gloth, August Falke, Heinrich Kleinsorg

 

Von links nach rechts stehend : Wilhelm Bethe, Ludwig Beinhorn, Walter Jäger, Heinrich Thiele, Georg Meier, Heinrich Bethe, August Schütte, Heinrich Haupt 95, August Friedrichs, Wilhelm Gloth, Karl Heine, August Haupt 3, Heinrich Hillemann, Wilhelm Gloth, August Sösemann, August Gloth, Heinrich Röttger, Alex Grünig, Heinrich Sösemann 2, Heinrich Schütte, August Gloth, August Jäger, August Meinshausen, Heinrich Thiele

 

Auch die Feuerwehrleute kamen hinsichtlich ihrer Ausrüstung nicht zu kurz. Erstmalig wurden alle Kameraden mit blauen Röcken eingekleidet.

 

Im Jahr 1937/38 wurde der Feuerlöschteich mit Betonwänden ausgebaut. Gleichzeitig wurde durch die Installation von Schiebern und Stauschächten in den Regenwasserkanälen der Langen Straße und Hinteren Straße die Löschwasserversorgung noch einmal erheblich verbessert. Mit dem erfolgten Ausbau des Feuerlöschteiches konnte dieser auch als Freibad benutzt werden.

 

Nach dem Tod von Wilhelm Bethe im Jahr 1941 wurde Heinrich Haupt, Haus Nr. 95, sein Nachfolger. Dieser führte die Wehr durch die schweren Kriegsjahre. Denn mehrfach musste die Feuerwehr gemeinsam mit den Dorfbewohnern bei der Bergung von Toten und Verletzten helfen.

 

Von 1947 bis 1949 führte Heinrich Röttger die Wehr. Er weckte bei den Kameraden wieder das Interesse für den Brandschutz und die damit verbundene Ausbildung.

 

Der intensive Neuaufbau nach dem 2. Weltkrieg erfolgte aber mit der Wahl des Gemeindedirektors August Friederichs zum Gemeinde­brandmeister. Er sorgte gemeinsam mit dem damaligen Gemeinderat für die Vervollständigung der Geräte und der Ausrüstung. Aufgrund seiner großen Erfahrung und seines hohen Ansehens wurde August Friederichs 1954 zum Unterkreisbrandmeister Nörten-Hardenberg gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zur Erreichung der Altersgrenze 1963.

 

Wegen der Doppelbelastung als Gemeindebrandmeister und als Unterkreisbrandmeister trat August Friederichs 1957 als Gemeinde­brandmeister zurück. Die Kameraden wählten seinen Stellvertreter, den Bäckermeister Karl Schmidt, zum Gemeindebrandmeister. In seine Amtszeit fällt wohl der größte Brand in der Nach­kriegsgeschichte, der Brand in der Schuhfabrik Mählich.

 

Mit Erreichen der Altersgrenze im Jahr 1965 trat Karl Schmidt zurück und Ernst Fürsten wurde neuer Gemeindebrandmeister. Er setzte sich, genau wie sein Nachfolger, der 1970 gewählte Ge­meindebrandmeister Theodor Peter, für die frühzeitige Einbeziehung der Jugend in die Feuerwehr ein. Insbesondere muss erwähnt werden, dass gerade bei den auf regionaler Ebene stattgefundenen Wettkämpfen gute Plätze erzielt wurden. Im gleichen Jahr erhielt die Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug der Marke Hanomag.

Hohe Auszeichnungen erhielten 1974 der damalige Bürgermeister Theo Kage und Ratsherr und Kommandomitglied Karl-Wilhelm Kesten mit der Verleihung des goldenen Ehrenabzeichens des Deutschen Feuerwehrverbandes für ihre großen Verdienste um das Feuerwehrwesen in der Ortschaft Sudheim.

Im Jahr 1976 wurde Albert Heine zum Ortsbrandmeister gewählt. Er intensivierte die Jugendarbeit in der Feuerwehr, so dass im Sommer 1977 eine Jugendfeuerwehr gegründet werden konnte. Die Jugendwehr stand damals unter der Leitung von Rainer Meinshausen und hatte 18 Mitglieder. Der Dienstplan stand damals wie heute in Intensität und Häufigkeit den Dienstabenden der normalen Gruppenarbeit der Aktiven kaum nach. Aufgelockert wird der Dienst durch Spiel- und Kameradschaftsabende.

 

 

 

Wettbewerbsgruppe 1977 :

 

Hinten, v. l. n. r. : Reinhold Bethe, Axel Meinshausen, Michael Scharberth, Horst Reuter, Matthias Beinhorn, Karl - Friedrich Keup, Albert Heine

 

Vorne, v. l. n. r : Olaf Szwec, Ralf Schwarz, Agamar Lange, Frank Bloch, Dirk Kunstein, Thorsten Heleske

 

Im Jahr 1978 wurde durch mehrmonatigen Arbeitseinsatz von der Feuerwehr ein Grillplatz in einem ehemaligen Steinbruch unterhalb des Wieters eingerichtet. 1979 wurde dazu noch eine Schutzhütte mit rustikalen Bänken und Tischen aufgebaut.

 

 

 

Ebenfalls im Jahr 1978 wurde die Wehr mit einem Funkgerät ausgerüstet. Dies war damals ein großer Fortschritt. Heute – im Zeitalter von Handy und Internet kaum noch vorstellbar -, erfuhren die über Sirene alarmierten Kameraden bis dahin nur per Anruf des Ortsbrandmeister in Northeim bei der Leitstelle oder durch „Mundpropaganda“ ( irgend jemand wusste schon, was passiert war ) am Gerätehaus näheres über Art und Ort des Einsatzes. Nun erst war es möglich, sich direkt bei der Leitstelle zu erkundigen und bei Bedarf kurzfristig Unterstützung anzufordern bzw. sich bei größeren Einsätzen oder Übungen mit den anderen eingesetzten Kräften zu verständigen.

  

Im Jahr 1981 konnte die Freiwillige Feuerwehr auf ihr 75-jähriges Bestehen zurückblicken. Im Rahmen des Feuerwehrfestes wurde für die Jugendfeuerwehr ein Zelt angeschafft und für die Wehr eine neue Fahne gekauft und geweiht.

 

 Die neue Fahne

 

 

 

Inzwischen zeigte sich, dass das in den zwanziger Jahren erbaute Gerätehaus – eigentlich nur eine große Garage  - nicht mehr dem Standard entsprach. Es gab keinen Aufenthalts – bzw. Unterrichtsraum, keine Abstellräume, sanitäre Einrichtungen und auch keine Heizung. Unterricht bzw. theoretische Ausbildung wurde im damaligen Gemeindehaus am Zimmerplatz durchgeführt. Nach längeren Diskussionen über einen neuen Standort wurde das alte Gerätehaus im Dezember 1983 in Eigenleistung abgerissen und 1984 an gleicher Stelle ein neues gebaut. Die offizielle Einweihung konnte im Dezember 1984 gefeiert werden. Hiermit verfügt die Freiwillige Feuerwehr über ein Gerätehaus, welches ausreichend Platz bot für die Unterbringung der Ausrüstung und Fahrzeuge.

Kurz vor Weihnachten 1989 wurde die mit viel Mühe und persönlichen Einsatz aufgebaute Schutzhütte unter dem Wieter ein Raub der Flammen. Ursache hierfür war fahrlässige Brandstiftung.

 

 

1990 konnte das schon etwas in die Jahre gekommene Fahrzeug durch ein neues ersetzt werden. Hierbei wurde das Fahrzeug mit einer modernen, leichteren Tragkraftspritze ausgerüstet.

 

Im Jahre 1992 stellte sich der Ortsbrandmeister Albert Heine, nach 16 Jahren erfolgreicher Führung der Freiwilligen Feuerwehr Sudheim, nicht mehr zur Wiederwahl. Als sein Nachfolger im Amt wurde sein bisheriger Stellvertreter Günter Scheunemann gewählt.

 

Ebenfalls im Jahr 1992 kann die Jugendfeuerwehr Sudheim ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Hierzu konnten auch zahlreiche auswärtige Jugendwehren begrüßt werden, die der Jugendwehr ihre Glück­wünsche überbrachten und an den feuerwehrtechnischen Übungen ihr Wissen und einen hohen Ausbildungsstand unter Beweis stellten.

 

Am 13.September 1992 konnte die nach einem Brand im Jahre 1989 zerstörte und in den Jahren 1991/92 wiederaufgebaute Schutzhütte unterhalb des Wieters eingeweiht werden. Im Vorfeld des Wiederaufbaus gab es monatelange Verhandlungen, da zwischen dem Brand und dem Wiederaufbau das Gebiet am Wieter inzwischen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wurde.

 

 In die Amtszeit von Günter Scheunemann fällt wohl einer der größten Einsätze der Nachkriegszeit. Als am 25. April 1994 über die Ortschaft Sudheim eine Unwetterkatastrophe hereinbricht, machen sich die gute Ausbildung und die hohe Einsatzbereitschaft der Kameraden bezahlt.

 

Im Jahre 1996 feierte die FFW Sudheim ihr 90-jähriges Bestehen und konnte sich über etliche Besucher freuen, die an dem Fest teilnahmen.

Nach Ablauf seiner Amtszeit stand Günter Scheunemann für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung und im Februar 1998 wurde Rainer Meinshausen als neuer Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Sudheim gewählt.

Auf dem Gelände der Schutzhütte wurde im  April 1999 eine befestigte Feuerstelle angelegt.

 

Zur Verbesserung der Alarmierung wurde im Oktober eine nicht mehr benötigte Sirene auf dem Gelände der ehemaligen Firma Mählich
( Schuhfabrik ) abgebaut und im Frühjahr 2000 im Freibad direkt hinter dem Gerätehaus wieder aufgebaut.

Diese Maßnahme war aber nur durch eine Art „Arbeitsteilung „ möglich - die anfallenden Materialkosten wurden von der Stadt Northeim übernommen, während die anstehenden Arbeiten in Eigenleistung von der Feuerwehr erbracht wurden.

 

 

 

Zum Jahreswechsel 1999-2000 befand sich die Feuerwehr Sudheim – wie alle anderen Feuerwehren im Kreis Northeim - wegen des befürchteten 2000 - Computer - Problems im Gerätehaus in Bereitschaft. Zum Glück war kein Ausrücken der Kameraden erforderlich.

 

Im Jahre 2000 wird, aufgrund der in der Vergangenheit häufigen Hochwassereinsätze, aus Eigenmitteln und Verfügungsmitteln des Ortsrates eine Tauchpumpe angeschafft. Ebenfalls aus Verfügungsmitteln des Ortsrates und durch eine Spende der Kirchengemeinde konnte die Jugendfeuerwehr mit Regenjacken ausgerüstet werden.

 

Im Jahr 2001 wurde als Ersatz für das in die Jahre gekommene Zelt der Jugendfeuerwehr ein neues Zelt angeschafft. Diese Investition war nur durch die finanzielle Unterstützung der örtlichen Unternehmen, der Sudheimer Bewohner und des Ortsrates möglich. Das neue Zelt wurde beim Tag der Offenen Tür am 27.05.2001 vorgestellt.

 

Außerdem wurden im Jahre 2001 drei neue Handsprechfunkgeräte aus Eigenmitteln angeschafft. Davon wurden zwei mit Ladestation im Fahrzeug installiert.

 

Im Jahr 2002 wurden in Eigenleistung zusätzliche Spinde für die Aktiven und die Jugendfeuerwehr gebaut, um die vorhandene persönliche Ausrüstung im Gerätehaus ordentlich unter zu bringen.

Aufgrund des sich langsam zeigenden Platzmangels im Gerätehaus wurde auf dem Gelände des Freibades ein kleines Gartenhaus aufgebaut, um Gerätschaften, die nur selten benötigt werden, hier zu lagern.

 

Ebenfalls 2002 konnte die Jugendfeuerwehr auf ihr 25 - jähriges Bestehen zurückblicken. Dies wurde am 17.08.2002 im Rahmen eines Orientierungsmarsches mit anderen Jugendfeuerwehren der Stadt Northeim, den örtlichen Vereinen und anderen befreundeten Jugendfeuerwehren gefeiert. Hierbei konnten auch hochrangige Vertreter der Verwaltung und der Feuerwehrführung begrüßt werden.

 

Im Jahre 2003 erhält die Feuerwehr Sudheim zwei weitere Steckleiterteile, so das jetzt insgesamt vier Leiterteile vorhanden sind und nun eine Menschenrettung aus dem 2. OG möglich ist. Außerdem wurden die ersten der neuen Überjacken ausgeteilt. Diese bieten den Kameraden, die unter schwerem Atemschutz in die brennenden Gebäude vordringen, einen erheblich besseren Schutz vor der Hitze und Stichflammen – insbesondere dem gefürchteten Flash Over - als die normalen dünnen Jacken.

 

Aus den Verfügungsmitteln des Ortsrates wurde außerdem eine Schnittschutzausrüstung für Kettensägeneinsätze angeschafft. Die dazugehörige Kettensäge wurde der Ortswehr gespendet.

 

Auf der Jahreshauptversammlung 2004 wurde beschlossen, dass die Feuerwehr als Mitglied dem Förderverein des Freibades beitritt, um somit den Erhalt des Freibades – das gleichzeitig immer noch die Funktion als Feuerlöschteich hat - zu unterstützen. Im Laufe des Jahres wurden aus eigenen Mitteln zwei weitere Handsprechfunkgeräte angeschafft. Die Gesamtzahl der zu Verfügung stehenden Funkgeräte beläuft sich nun auf fünf Geräte. Außerdem hat die Feuerwehr in diesem Jahr auch die langersehnten zwei weiteren Atemschutzgeräte erhalten, womit nun auch für den Sicherungstrupp Atemschutzgeräte vorhanden sind. Diese Investition seitens der Stadt Northeim war wiederum nur durch eine finanzielle Zuwendung aus den Verfügungsmitteln des Ortsrates möglich.

 

Im Frühjahr 2006 erhielten die Atemschutzgeräteträger auch die ersten fünf Flammschutzhauben. Diese sollen bei Einsätzen im Gebäude den Kopf vor Verbrennungen schützen.

 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr Sudheim jederzeit in der Lage ist, die ihr übertragenen Aufgaben - retten, löschen, bergen schützen - aus Verantwortung für die Menschen und deren Hab und Gut, erfolgreich durchzuführen.

 

Allerdings bedarf es hierfür auch einer entsprechenden Ausrüstung bei Geräten und Einsatzbekleidung, um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können und um die Sicherheit und Gesundheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Dies erfordert jedoch auch erhebliche finanzielle Mittel, die die Kommunen als Träger des Brandschutzes allein nicht aufbringen können.

 

Daher wurden gerade in den letzten Jahren seitens der Feuerwehr Gerätschaften und auch Einsatzbekleidung selber angeschafft und in Eigenleistung Arbeiten durchgeführt, um die Einsatzbereitschaft zu erhalten bzw. zu stärken.

 

In diesem Zusammenhang hat sich eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ortsrat entwickelt, der immer ein offenes Ohr hat, wenn die Feuerwehr an ihn mit der Bitte um Unterstützung heran tritt und diese im Rahmen seiner Möglichkeiten auch gewährt.

 

Daher sei hier dem Ortsrat Sudheim, den fördernden Mitgliedern und allen Sponsoren ganz herzlich gedankt, die durch finanzielle oder materielle Unterstützung dazu beitragen, das die Freiwillige Feuerwehr Sudheim ihren Auftrag zum Wohle der Allgemeinheit auch weiterhin erfolgreich ausführen kann.

 

 

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Chronologische Aufstellung der archivierten Brand- und Hilfeleistungseinsätze

FFW Sudheim

 

22.12.2009 – 16:06 Uhr – Bühle - Bühler Kirche
Brandeinsatz

Kurz vor Weihnachten, genau am 22.12.2009 gegen 16:00 Uhr, war der evangelische Pastor von Bühle-Sudheim mit einigen Helfern der Kirchengemeinde damit beschäftigt den Weihnachtsbaum in der Kirche für den Gottesdienst am Heiligen Abend aufzustellen und zu schmücken.

Laut dem Pastor, gab es hinter dem Hochaltar am Kirchenfenster eine große Stichflamme, die er sofort mit einem in der Nähe hängenden Feuerlöscher (CO2) ablöschen konnte.

Ein Nachbar der gegenüber der Kirche wohnt, sah ebenfalls die Stichflamme und informierte über den Notruf die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FEL) in Northeim.

Die Disponenten lösten sofort Sirenenalarm für die Ortsfeuerwehr Bühle und für die Schwerpunktfeuerwehr Northeim die Funkmeldeempfänger (FME) aus.

Nachdem der Ortsbrandmeister und Einsatzleiter von Bühle über Funk den Einsatzort von der FEL mitgeteilt bekam, ließ er zusätzlich die Ortsfeuerwehr Sudheim, sie verfügen als Freiwillige Feuerwehr der Nachbarortschaft über ausreichende Ortskenntnisse, über Sirene nachalarmieren. Nachdem die Einsatzkräfte der Bühler Feuerwehr mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) eingetroffen waren, rüsteten sich zwei Trupps mit schwerem Atemschutz aus. Ein Trupp begab sich mit einem Feuerlöscher in die verqualmte Kirche um nach der Ursache des Feuers zu suchen, während der zweite Trupp als Sicherungstrupp vor der Kirche in Bereitstellung blieb. Schnell hatten sie die Ursache der Stichflamme gefunden. Ein sogenanntes Taufzelt, ein Holzring mit Leinenbändern, der den Täuflingen über den Kopf gehalten wird, welches hinter dem Hochaltar gelagert wurde, war mit den Bändern in die offenliegende Heizspirale unter dem Kirchenfenster geraten. Diese hatten sich daraufhin entzündet und zu der Stichflamme geführt. Die Reste des Taufzeltes wurden von dem Trupp aus der Kirche gebracht und im freien von den bereitstehend Feuerwehrkameraden endgültig mit Schnee abgelöscht.

Da das Feuer aber bereits durch den Pastor mit einem Feuerlöscher gelöscht worden war, brauchten die Freiwilligen Feuerwehren aus Sudheim und Northeim, letztere waren gleich mit einem ganzen Löschzug und 2 Drehleitern angerückt, nicht mehr eingreifen. Lediglich der Hochleistungslüfter der Freiwilligen Feuerwehr aus Northeim kam noch zum Einsatz. Er wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr Northeim vor der Nebentür der Kirche aufgestellt, um so den Qualm schneller aus der Kirche zu entfernen.
 

 

16.11.2009 – 13:45 Uhr – Northeim - Friedrich-Ebert-Wall
Großbrand

Gegen 13:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Großbrand im Friedrich-Ebert-Wall in Northeim zu unterstützen.

Um 13.30 Uhr heulte am Montag in Northeim die Sirene. Dunkle Rauchschwaden zogen über den Westrand der Innenstadt. Die Feuerwehren aus Northeim und allen umliegenden Orten rückten mit 120 Aktiven aus. Schnell hatte sich das Feuer – dem nach Aussagen von Anwohnern eine Explosion vorausgegangen war – auf alle drei Stockwerke ausgebreitet. Ein 51-Jähriger und eine 62-Jährige sind in der Northeimer Helios-Klinik in Behandlung.
"Ursache des Brandes ist vermutlich eine Gasexplosion gewesen", sagte Ortsbrandmeister Stefan Krauß. Es gebe Gerüchte, nach denen in einer Küche im Erdgeschoss mit Propangasflaschen hantiert wurde. Dort befindet sich ein Imbissladen.

11.11.2009 – 05:26 Uhr – Kreisstraße 414 zw. Sudheim und Suterode
Hilfeleistung nach Verkehrsunfall

Gegen 05:26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um nach einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 414 auslaufende Betriebsstoffe auf zu fangen.

Nachdem ein Fahrzeug auf der Kreisstraße 414 in den Graben geraten war und sich überschlagen hatte, mussten die auslaufenden Betriebsstoffe aufgefangen werden. Hierbei wurde Bindemittel Wasser eingesetzt da der betroffene Straßengraben nach den Regenfällen der letzten Tage Wasser geführt hatte.

 

18.08.2009 – 20:40 Uhr – Alte Kläranlage
Brandeinsatz

Am 18.08.2009 gegen 20:45 Uhr erreichte ein Notruf die Feuerwehr-Einsatzleitstelle in Northeim. Der Anrufer meldet: „Aus dem Wäldchen links der Kreisstraße in Richtung Hillerse steigt Qualm empor. Ein Feuerschein ist auch zu sehen.“
Die Freiwillige Feuerwehr Sudheim wird über Sirene alarmiert. Nur wenige Minuten später fährt das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Ortsfeuerwehr mit 1:5 Besatzung, gefolgt von drei Privat-Fahrzeugen und acht weiteren Feuerwehrkräften, zur Einsatzstelle. Die Kameraden wissen, auf dem Gelände der früheren Kläranlage steht auch ein Gebäude, welches auch schon einmal gebrannt hat. Am Einsatzort angekommen, werden sie schon von einigen verwunderten Personen in Empfang genommen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es sich um ein ordnungsgemäß angelegtes Lagerfeuer handelt, welches die Gruppe zum Anlass einer Geburtstagsfeier angezündet hatte. Ein Mitglied der Gruppe hatte die Freunde/-innen zum 50. Geburtstag eingeladen mit ihnen im Schein des Lagerfeuers und bei Musik einige schöne Stunden zu verbringen. Nachdem die Ursache des Feuers geklärt und das Lagerfeuer auch noch in Augenschein genommen worden war, es war als ordnungsgemäß mit Steinen umlegte Feuerstelle mit genügend Abstand zu den dort wachsenden Büschen angelegt, konnte die Freiwillige Feuerwehr, nachdem sie dem Geburtstagskind auch noch gratuliert hatte, wieder ins Feuerwehrhaus zurückfahren. Diese Geburtstagsfeier wird dem Geburtstagskind und seinen Gästen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Für die Zukunft wurde der Geburtstagsgesellschaft, von denen einige den Feuerwehrkameraden auch namentlich bekannt waren, der Rat gegeben, solch eine Veranstaltung rechtzeitig vorher bei Polizei und Feuerwehr anzuzeigen und die formalen Rahmenbedingungen abzuklären.

 

24.07.2009 – 17:49 Uhr – Kreisstraße 414 zw. Sudheim und Suterode
Hilfeleistung

Gegen 17:49 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen auf die Kreisstraße 414 gestürzten Baum zu beseitigen.

Nach einem Unwetter wurde ein Baum umgeknickt, sodass er über die Kreisstraße stürzte und dort die Fahrbahn blockierte. Der Baum wurde mit unserer Kettensäge zerlegt und anschließend von der Straße beseitigt. Während den Arbeiten musste die Kreisstraße komplett gesperrt werden. Nach ca. 20 Minuten war die Kreisstraße wieder für den Fahrzeugverkehr passierbar.

 

24.06.2009 – 00:18 Uhr – Northeim, Umweltschutz Mitte
Großbrand

Gegen 00:18 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Großbrand in Northeim bei der Umweltschutz Mitte zu unterstützen.

Nach eintreffen am Einsatzort wurden sofort die 6 Atemschutzträger ausgerüstet und zur Northeimer Atemschutzüberwachung beordert. Die Sudheimer Atemschutzgeräteträger übernahmen zum einen die Funktion als Sicherungstrupp und ein Trupp wurde mit der Northeimer Wärmebildkamera und einem C-Hohlstrahlrohr in die Lagerhalle geschickt um nach Glutnestern zu suchen und diese abzulöschen. Die anderen Kameraden der FF Sudheim hatten während des Einsatzes die Aufgabe die Wasserversorgung herzustellen. Nachdem die brennenden Stoffe durch einen Radlader des THW aus der Lagerhalle geschafft wurden und dort die Nachlöscharbeiten stattfanden wurde die Pumpenstrecke von der Hillerser Straße abgebaut. Anschließend konnten die FFW Sudheim gegen 02:50 wieder einrücken.

11.06.2009 – 14:24 Uhr – Kreisstraße 414 zw. Sudheim und Suterode
Hilfeleistung

Gegen 14:24 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen auf die Kreisstraße 414 gestürzten Baum zu beseitigen.

Nach Sturmböen wurde ein Baum umgeknickt, sodass er über die Kreisstraße stürzte und dort die komplette Fahrbahn blockierte. Der Baum wurde mit unserer Kettensäge zerlegt und ein herabhängender Ast mit Hilfe der 3teiligen Steckleiter und einer Bügelsäge abgeschnitten. Nach ca. 1,5 Stunden war die Kreisstraße wieder für den Fahrzeugverkehr passierbar.

07.05.2009 – 17:10 Uhr – B 3
Hilfeleistungseinsatz

Gegen 17:10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim "still" alarmiert, um bei einem Verkehrsunfall auf der B3 in Höhe der alten Schuhfabrik Hilfe zu leisten.

Per Mobiltelefon wurde der stellv. Ortsbrandmeister von der Leitstelle Northeim davon in Kenntnis gesetzt, dass  nach einem Motorradunfall die Polizei Northeim Hilfe zur Aufnahme von auslaufenden Betriebsstoffen angefordert hatte. Kurze Zeit später ist die FF Sudheim ohne Sirenenalarm ausgerückt. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die auslaufenden Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen. Die schwer verletzte Motorradfahrerin wurde in dieser Zeit schon von Rettungsassistenten aus Northeim und dem Notarzt aus Göttingen versorgt. Da die Verletzungen zu schwerwiegend für einen Transport mit dem RTW waren wurde der Rettungshubschrauber aus Kassel alarmiert. Nach dem Abtransport der Verletzten und des nicht mehr fahrtüchtigen Motorrad konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden und die Kameraden der FF Sudheim wieder einrücken.

12.04.2009 – 18:00 Uhr – Osterfeuerplatz
Brandsicherheitswachdienst - Technische Hilfeleistung

Gegen 18:00 Uhr hat die Freiwillige Feuerwehr Sudheim den Brandsicherheitswachdienst beim diesjährigem Osterfeuer übernommen.

Nach Eintreffen am Osterfeuerplatz wurde festgestellt das ein Besucher des Osterfeuers mit seinem PKW nach einem vergeblichen Einparkversuch in den Straßengraben geraten war. Nach einer kurzen technischen Hilfeleistung der FF Sudheim war der PKW wieder aus dem Graben entfernt. Es wurde kein nennenswerter Schaden am PKW festgestellt. Danach wurde der reguläre Brandsicherheitswachdienst wieder übernommen. Hierbei mussten ein paar kleinere anfängliche Flächenbrände abgelöscht werden, die sich infolge der hohen Strahlungshitze gebildet hatten.

06.04.2009 – 06:50 Uhr – Northeim, Hagenstraße
Großbrand

Gegen 06:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Großbrand in der Northeimer Hagenstraße zu unterstützen.

Nach eintreffen am Einsatzort wurden sofort die Atemschutzträger ausgerüstet und in die Hagenstraße beordert. Die Sudheimer Atemschutzüberwachung übernahm die Überwachung in der Hagenstraße. Ein AGT Trupp wurde sofort zur Absicherung des Nachbargebäudes und zu ersten Ablöscharbeiten in das Gebäude geschickt. Hierbei war es notwendig eine Trennwand zwischen zwei Gebäuden zu entfernen um an den Brandherd zu gelangen. Der zweite AGT Trupp übernahm die Funktion des Sicherungstrupps. Im Zuge der Nachlöscharbeiten wurde ein AGT Trupp der FF Sudheim eingesetzt um die betroffenen Gebäudeteile großflächig mit Löschschaum zu bedecken. Insgesamt hatten die Sudheimer AGT Trupps bis zum Ende des Einsatzes eine Gesamtarbeitszeit von ca. 160 min im Gebäude abgeleistet. Die anderen Kameraden der FF Sudheim hatten während des Einsatzes die Aufgabe die Wasserversorgung herzustellen. Eine Kameradin der FF Sudheim zog sich im Einsatz eine leichte Rauchvergiftung zu und musste Ärztlich behandelt werden.

13.02.2009 – 01:22 Uhr – B 3
Hilfeleistungseinsatz

Gegen 01:22 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Verkehrsunfall auf der B3 bei Sudheim Hilfe zu leisten.

Schon die Einsatzfahrt wurde in dieser Nacht durch starken Schneefall und Straßenglätte erschwert. Nach Eintreffen am Einsatzort hat die FF Sudheim die Einsatzstelle abgesichert um Folgeunfälle zu vermeiden. Der Fahrer konnte nach kurzer Zeit von den Northeimer Kameraden befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach dem Abschleppen des Unfallfahrzeuges konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

03.02.2009 – 06:47 Uhr – Stadtweg 12
Brandeinsatz

Gegen 06:47 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, gemeldet wurde ein Brand in einer Lagerhalle.

Nach eintreffen am Einsatzort wurde sofort die Wasserversorgung aufgebaut und die Atemschutzgeräteträger ausgerüstet. Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Northeim, die kurze Zeit später am Einsatzort eintrafen rückten sofort mit der Wärmebildkamera und einem Hohlstrahlrohr in das Gebäude vor. Der Brandherd der sich als Ölofen herausstellte wurde schnell gefunden und abgelöscht. Der Sudheimer AGT Trupp und die Trupps aus Northeim untersuchten anschließend das Gebäude auf weitere Brandstellen. Es konnte jedoch kein weiterer Brandherd gefunden werden. Da das Gebäude allerdings stark verqualmt wurde, wurde die Feuerwehrbereitschaft 4 zum Messen alarmiert. Nach Eintreffen der FB4 und nach mehreren Messungen wurde festgestellt, dass das Gebäude bis auf weiteres nicht ohne Atemschutz begehbar ist. Nach Übergabe an den Hauseigentümer konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

31.01.2009 – 06:01 Uhr – B 3
Hilfeleistungseinsatz

Gegen 06:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Verkehrsunfall auf der B3 zwischen Sudheim und Nörten-Hardenberg Hilfe zu leisten.

Die FF Sudheim wurde alarmiert um nach einem Verkehrsunfall eine vermisste Person im Umfeld des Einsatzortes zu suchen. Unter Einsatz sämtlicher Handlampen, Fahrzeugscheinwerfern und Suchscheinwerfern konnte jedoch bis zum Einsatzende keine Person gefunden werden. Nach der Abfahrt vom Unfallort blieb die FF Sudheim noch für kurze Zeit am Gerätehaus auf Bereitstellung, bis nach Rücksprache mit der Polizei klar wurde das ein weiterer Sucheinsatz nicht mehr erforderlich war.

15.10.2008 – 10:02 Uhr – B 3
Hilfeleistungseinsatz

Gegen 10:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Verkehrsunfall auf der B3 zwischen Sudheim und Nörten-Hardenberg Hilfe zu leisten.

Zuerst musste die FF Sudheim die Verkehrssicherung übernehmen bis die Polizei eintraf. Danach wurde auf der Straße auslaufendes Öl abgestreut und Trümmerteile eingesammelt. Die angeblich eingeklemmte Person wurde vor eintreffen der FF Sudheim befreit. Anschließend konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden und die Einsatzfahrzeuge wieder einrücken.

 

05.07.2008 – 20:25 Uhr – Grillplatz Sudheim
Brandeinsatz

Gegen 20:25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen Brand am Wald Richtung Suterode zu löschen.

Nachdem die FFW Sudheim Richtung Suterode ausgerückt war, wurde eine starke Rauchentwicklung am Grillplatz der Feuerwehr Sudheim erkennbar. Die Rauchentwicklung war so stark, dass schon vor dem Ausrücken der Feuerwehr der obere Teil des Dorfes in einer weißen Rauchschwade versunken war. Daraufhin wurde noch während der Anfahrt aus Northeim ein Tanklöschfahrzeug angefordert. Als die Einsatzkräfte der FFW Sudheim den Grillplatz erreichten stellte sich der Brand als harmloses Lagerfeuer heraus. Aufgrund falscher Brennmaterialien wurde der Rauch verursacht. Ein Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht erforderlich und das TLF aus Northeim konnte den Einsatz abbrechen.

 

03.07.2008 – 17:52 Uhr – Northeim
Hilfeleistungseinsatz - Unwetter

Gegen 17:52 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, da in der Stadt Northeim etliche Keller und Straßen überflutet waren.

Nachdem die FFW Sudheim die FTZ Northeim angefahren hatte, wurde uns mitgeteilt, dass in der Heinrichstraße mehrere Keller voll gelaufen seien. In der Heinrichstraße wurden anschließend zwei Keller ausgepumt. Zum Einsatz kamen hierbei unsere beiden Tauchpumpen.

 

05.06.2008 – 07:41 Uhr – B 3
Hilfeleistungseinsatz

Gegen 07:41 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Verkehrsunfall auf der B3 in Höhe Levershausen Hilfe zu leisten.

In Höhe Levershausen auf der B3 hatte sich am frühen Donnerstag Morgen ein VU mit eingeklemmter Person ereignet. Nachdem die Feuerwehr Sudheim am Einsatzort eingetroffen war unterstützten die Sudheimer Kameraden die Polizei bei der Verkehrssicherung. Die Northeimer Kameraden befreiten die eingeklemmte Person und übergaben diese dem Rettungsdienst. Nachdem die zwei verletzten Personen vom Rettungsdienst abtransportiert wurden, entfernten die Sudheimer Kameraden noch größere Fahrzeugteile von der Fahrbahn die sich auf dieser großflächig verteilt hatten. Danach konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden und die Einsatzfahrzeuge wieder einrücken.

 

08.05.2008 – 15:37 Uhr – ICE - Trasse
Brandeinsatz

Gegen 15:37 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um ein Böschungsbrand an der ICE - Trasse in Höhe Sudheim zu bekämpfen.

Nachdem die FFW Sudheim am Einsatzort angekommen war, wurde der Böschungsbrand an der ICE - Trasse mit Feuerpatschen bekämpft. Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehr Northeim löschten den Brand mit Wasser. Der Brand war schnell unter Kontrolle und abgelöscht, sodass die insgesamt 25 Einsatzkräfte den Einsatzort um 16:30 Uhr wieder verlassen konnten.

 

29.03.2008 – 16:50 Uhr – Bühler Straße
Brandeinsatz

Gegen 16:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um ein Entstehungsbrand in der Bühler Straße zu bekämpfen.

Nachdem die FFW Sudheim am Einsatzort angekommen war, wurde der Entstehungsbrand in der Küche einer Wohnung lokalisiert. Der Brand entstand aus noch ungeklärter Ursache unter dem Ceranfeld des Herdes. Nach dem Ablöschen wurde die Kochzeile aus der Küche entfernt um einer Neuentstehung des Brandes vorzubeugen. Um zu prüfen ob die Wohnung nach dem Lüften wieder für die Bewohner passierbar gewesen wäre, wurde die FB4 zum Messen alarmiert. Die Wohnung wurde nach mehreren Messungen für unbewohnbar erklärt.

 

11.02.2008 – 10:00 Uhr – Unteres Tor
Schornsteinbrand

Gegen 10:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um bei einem Schornsteinbrand im Unteren Tor die Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Nachdem die FFW Sudheim am Einsatzort angekommen war, wurde der Brand im Ofenrohr lokalisiert und der ortsansässige Schornsteinfeger sofort benachrichtigt. Als der Schornsteinfeger eintraf, wurde die Einsatzstelle übergeben. Anschließend konnten die Kameraden wieder einrücken.

 

29.09.2007 – 15:30 Uhr – Bauhof Northeim
Hilfeleistung

Gegen 15:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um am Bauhof Sandsäcke zu füllen.

Nach Starkregen wurde im Landkreis an vielen Stellen Sandsäcke benötigt.

 

23.08.2007 – 15:20 Uhr – Ortsgebiet
Hilfeleistung

Gegen 15:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um mehrere Keller im Ortsgebiet auszupumpen.

Nach Starkregen wurden im Ortsgebiet 5 Keller ausgepumpt und 3 Kanal-Schachtdeckel gesichert, die durch den Wasserdruck im Kanal aufzuschwimmen drohten.

 

21.08.2007 – 22:29 Uhr – Kreisstr. zw. Sudheim und Suterode
Hilfeleistung

Gegen 22:29 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen auf die Kreisstr. gestürzten Baum zu beseitigen.

Nach Starkregen wurde höchstwahrscheinlich die Wurzel eines Baumes unterspült, sodass er über die Kreisstr. stürzte und dort die komplette Fahrbahn blockierte. Der Baum wurde mit unserer Kettensäge zerlegt und die Straße somit wieder passierbar gemacht.

 

21.08.2007 – 17:07 Uhr – Ortsgebiet
Hilfeleistung

Gegen 17:07 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um mehrere Keller im Ortsgebiet auszupumpen.

Nach Starkregen wurden im Ortsgebiet mehrere Keller ausgepumpt und mehrere Kanal-Schachtdeckel gesichert, die durch den Wasserdruck im Kanal aufzuschwimmen drohten.

 

16.06.2007 – 19:37 Uhr – Lange Straße
Brandeinsatz

Gegen 19:37 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, wegen starker Rauchentwicklung aus dem Pumpenhaus des Freibades Sudheim.

Im Pumpenhaus des Freibades Sudheim war es vermutlich nach einem Kurzschluss zu einem Motorbrand gekommen. Ein Trupp unter PA hat daraufhin den Motor mit einem Pulverlöscher abgelöscht und das Pumpenhaus wurde belüftet. Nach dem Eintreffen einer Elektrofachfirma wurde die Einsatzstelle dem Hausmeister des Freibades wieder übergeben.

 

04.05.2007 – 05:25 Uhr – B3 bei Sudheim
Hilfeleistung

Gegen 05:25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um nach einem Verkehrsunfall ein brennendes Fahrzeug abzulöschen.

Als wir auf der Fahrt zum Einsatzort waren, wurde von der Leitstelle über Funk gemeldet, dass das Fahrzeug nicht brennen würde und wir die Einsatzfahrt abbrechen könnten.

 

07.12.2006 – 16:15 Uhr – B3 bei Sudheim
Hilfeleistung

Gegen 16:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um nach einem Verkehrsunfall das auslaufende Öl zu binden.

Das ausgelaufene Öl wurde mit Ölbindemittel aufgenommen und anschließend aufgefegt. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei wieder übergeben.

 

25.06.2006 – 17:50 Uhr – Hintere Str. 6
Hilfeleistung

Gegen 17:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen Keller auszupumpen.

Der betroffene Keller stand ca. 20cm unter Wasser. Mittels unserer Tauchpumpe wurde der Keller ausgepumpt.

 

31.07.2005 – 00:27 Uhr – Hintere Straße
Brand eines Komposthaufens

Gegen 00:27 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen brennenden Komposthaufen zu löschen.

Verwirrung stiftete bei diesem Einsatz die Adressangabe, denn an der angegebenen Adresse, und auch an der Adresse des Anrufers wurde keinerlei Hinweise auf einen Brand entdeckt. Nach längerem Suchen wurde dann der brennende Komposthaufen genau in der entgegensetzten Richtung von der durch den Anrufer gemeldeten Stelle gefunden. Die Vertauschung der Richtung ist vermutlich unbemerkt durch den Anrufer geschehen, da er den Brand beim Blick aus einem Fenster entdeckt und beim Melden dann mit dem Rücken zu diesem Fenster gestanden hatte.

Nachdem die Brandstelle dann lokalisiert worden war, konnte der Komposthaufen schnell abgelöscht werden.

 

10.06.2005 – 02:01 Uhr – Worthweg 28
Zimmerbrand

Gegen 02:01 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sudheim alarmiert, um einen Zimmerbrand zu bekämpfen.

Als die Einsatzkräfte zum Ausrücken bereit waren, meldete die Leitstelle über Funk, dass die Polizei schon vor Ort sei und der Zimmerbrand schon selbstständig durch die Bewohner gelöscht worden wäre.

 

25.11.2004 – Worthweg 8
Brandeinsatz

Entstehungsbrand in der Dachgeschosswohnung. Ein über einen Durchlauferhitzer gelegtes Tuch fing aufgrund ungeklärter Ursache Feuer. Die komplette Dachgeschosswohnung war verqualmt. Nach dem Ablöschen des Brandes mit einer Kübelspritze wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter aus Northeim belüftet. Es entstand aber zum Glück kein Personenschaden.

 

27.02.2003 – Bühler Straße
Brandeinsatz

Brand eines Holzschuppens in der Bühler Straße. Glühende Asche hatte durch Windeinwirkung Brennholz sowie einen angrenzenden Schuppen in Brand gesetzt.

 

 

22.02.2003 – Golfclub Levershausen

Brandeinsatz

Auf dem Gelände des Golfclubs Levershausen wurde ein Feuerschein gemeldet. Ein am Tage abgebrannter Holzhaufen hatte sich wieder entzündet.

 

22.12.2002 – Recycling-Hof (alte Kläranlage)
Brandeinsatz

Am 22.12.02 musste die FFW Sudheim zu einem Brand auf dem ehemaligen Recycling-Hof bei der Bahn ausrücken und den brennenden Schutt ablöschen.

 

 

27.10.2002 – Sudheim
Sturmeinsatz

Am 27.10.02 kam es zu zwei Sturmeinsätzen: Auf einem Stalldach in der Hinteren Str. mussten Ziegel gesichert werden. (Ein Passant hatte beim Spazieren gehen einen herunter gefallenen Ziegle bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.) Der Parkplatz des Freibades musste kurze Zeit später von abgebrochen Ästen frei geräumt werden.

 

02.10.2002 – Lange Str. 32
Entstehungsbrand

Am 02.10.02 musste die FFW Sudheim zu einem Entstehungsbrand in der Langen Straße ausrücken. Ein unbeaufsichtigter Topf hatte auf dem Herd Feuer gefangen und wurde von einem PA-Trupp auf die Straße geworfen. Der Schaden belief sich auf den abgebrannten Topf und eine verqualmte Küche. Die angerückte  Drehleiter sowie das LF 16 der Stadt Northeim wurden nicht mehr gebraucht.

 

28.01.2002 – Levershäuser Straße
Sturmeinsatz

Ein Baum war auf der Straße von Sudheim nach Suterode umgestürzt und musste weggeräumt werden.

 

11.05.2001 – Leinemühle
Wohnhausbrand

Am 11.05.01 kam es zu einem Wohnhausbrand an der Leinemühle. Durch Brandstiftung war das Feuer entstanden und die Wohnung fast komplett ausgebrannt.

 

17.04.1999 – Fa. Schirmacher
Kleinbrand

Am 17.04.99 musste die FFW Sudheim zu einem Kleinbrand bei der der Firma Schirmacher ausrücken. Auch dieser Kleinbrand war schnell gelöscht.

 

30.01.1999 – Wortweg
Entstehungsbrand

Am 30.01.99 kam es zu einem Entstehungsbrand im Wortweg. Das Feuer war schnell unter Kontrolle und abgelöscht.

 

01.11.1998 – Höckelheim
Hochwasser

Am Sonntag, dem 01.11.98 wurde die Ortswehr Sudheim um 09:30 Uhr erneut alarmiert um in Höckelheim Keller auszupumpen, Sandsackbarrieren zu errichten und Sandsäcke bei der Kiesgrube Oppermann zu füllen.

 

28.10 1998 – Sudheim & Höckelheim
Hochwasser

Am 28.10.98 um 11:45 Uhr wurde der 1. Alarm ausgelöst; es wurden im Ort 2 Keller ausgepumpt und der Ortseingang an der B3 befahrbar gemacht.

Am selben Tag um 14:35 Uhr rückte die Ortswehr Sudheim zur Unterstützung der Höckelheimer Kameraden beim Hochwasser aus.

Der 3. Einsatz an diesem Tag erfolgte um 22:15 Uhr, wo die Sudheimer Wehr zum Errichten einer Sandsackbarriere beim Leineturm herangezogen wurde.

 

 

31.08.1998 – Hintere Str. (neue Siedlungen)
Brandeinsatz

Am 31.08.98 wurde die FFW Sudheim zu einem Brand in die Hintere Straße gerufen. Dort brannte ein Haufen Sperrmüll. Da man sich nicht sicher war was dort brannte wurde der Einsatz des Schaumrohres vom Gruppenführer befohlen und so das Feuer sicher abgelöscht.

 

19.05.1997 – Sudheim
Hochwasser

Am 19.05.97 mussten nach einem Gewitter wieder einige Keller ausgepumpt werden und ein Baum an der Levershäuser Strasse war von der Fahrbahn zu räumen.

 

09.August 1995 – Northeim, Sudheimer Straße
Feldbrand

Am 9.August 1995 musste die Wehr zu einem Brand nach Northeim ausrücken. In Zusammenarbeit mit den Wehren aus Northeim, Höckelheim und Langenholtensen galt es einen Brand von 90 Strohballen zu bekämpfen. Erst nachdem eine Schneise in die auf einem Feld lagernden Rundballen geschlagen wurde, konnten die Ballen einzeln mit, Unterstützung von Treckern und einem Radlader, auseinander gebrochen und abgelöscht werden.

 

25.August 1994 – Unters Tor
Hochwasser

Am  25.August  1994 musste im Unteren Tor wieder eine Kellerwohnung nach einem starken Gewitterguß ausgepumpt werden.

 

25.April 1994 – Sudheim und Umgebung
Unwetterkatastrophe

Der 25.April 1994 wird für die Kameraden und die Bürger der Ortschaft Sudheim wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Gegen 19 Uhr brach über die Ortschaft eine Unwetterkatastrophe herein. Durch riesige Niederschlagsmenge ergoss sich vom Wieter her eine Wasser - und Schlammlawine durch unseren Ort. Teilweise lief das Wasser bis zu einen halben Meter hoch durch die Straßen und über die Grundstücke Straßen und Gehwege wurden unterspült, Pflasterungen von Einfahrten wurden aufgerissen und Autos sind einfach durch die Wassermassen von der Fahrbahn gedrückt worden.

Nachdem die Sudheimer Wehr endlich das Gerätehaus verlassen konnte, ist sie mit dem TSF und dem TSA bis in die frühen Morgenstunden damit beschäftigt gewesen, überschwemmte Keller und Wohnungen auszupumpen. Gleichzeitig waren in Sudheim und in der näheren Umgebung über 50 Ortswehren mit teilweise mehreren Gruppen im Einsatz. Aus der Mehrzweckhalle mussten kurz nach Einsetzen des Unwetters Kinder evakuiert werden, da die Halle ebenfalls voll überflutet war.

Nach Anlaufen der Rettungs- und Hilfsmaßnahmen wurde bei der Mehrzweckhalle eine Technische Einsatzleitung aufgebaut, da der Funkverkehr von der Einsatzleitstelle, die mit bis zu sieben Personen besetzt war, nicht mehr bewältigt werden konnte.

Erst am Morgen des nächsten Tages konnte man das ganze Ausmaß der Überschwemmung erkennen. Durch die Wassermassen war es teilweise zu erheblichen Schäden an Gebäuden gekommen, die daraufhin vom THW gesichert werden mussten. Die Ortschaft war so schwer verwüstet, so dass sogar Rundfunk - und Fernsehteams vor Ort waren. Außerdem setzte sofort am Morgen der so genannte Katastrophentourismus ein.

Für die Kameraden der Ortswehr begann der Morgen um 7 Uhr wieder mit einem Alarm. Bei der Firma Klenke drohte der Computerraum zu überfluten.

Nach dem Unwetter waren die Kameraden noch mehr als eine Woche in der Ortschaft im Einsatz, um Aufräumarbeiten und Straßenreinigungen Vorzunehmen.

 

29.März 1994 – untere Gasse
Wohnungsbrand

Am 29.März 1994 wurde die Wehr zu einem Brand in die untere Gasse gerufen. In einem leerstehenden Gebäude Treppenhaus in Flammen. Durch den schnelle  Einsatz Gebäude vor dem Niederbrennen gerettet werden.

 

19.März 1994 – Hintere Straße 60
Hochwasser

Am 19.März 1994 musste an der Leinemühle wegen des Frühjahrs­hochwassers ein Keller ausgepumpt werden.

 

09.Dezember 1993 – Hintere Straße 60
Wohnungsbrand

Am 9. Dezember 1993 wurde die FFW Sudheim in die Hintere Str.60 gerufen. An diesem Tage herrschte starker Sturm in Böen bis Windstärke 12. Hierdurch kam es zu einem Brand durch einen Ölofen. Die Mieterin konnte sich selbst in Sicherheit bringen, bevor das Feuer um sich griff und hohen Wohnungs- und Gebäudeschaden ver­ursachte. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Wohnungen verhindert werden

 

01.01.1993 – Mittlere Straße
Wohnungsbrand

Am Neujahrstag 1993 kam es zu einem Wohnungsbrand in der Mittleren Straße. Durch überhitztes Fett brannte eine Küche aus. Mit Hilfe von Pressluftatmern drangen mehrere Kameraden zum Brandherd im 1.Obergeschoß vor und brachten das Feuer unter Kontrolle. Durch den Brandrauch in der Wohnung entstand hoher Sachschaden.

 

24.12.1992 – Oberer Stadtweg
Kellerbrand

Am Nachmittag des Heiligen Abend 1992 wurden die Kameraden zu einem Kellerbrand in den Oberen Stadtweg gerufen. Durch die starke Verqualmung des Gebäudes konnte der Brandherd nur unter Einsatz von Preßluftatmern erreicht werden. Durch die Mithilfe der Northeimer Ortswehr, die hier modernstes technisches Gerät zum Absaugen des Rauches aus dem Gebäude einsetzte, war der Brand innerhalb kurzer Zeit gelöscht.

 

14.September 1992 – alte Schuhfabrik
Laubenbrand

In der Nacht zum 14. September 1992 wurde die Wehr zu einem Brand einer Gartenlaube auf dem Grundstück der ehemaligen Schuhfabrik gerufen. Da die Versorgung mit Löschwasser schwierig war, griffen die Flammen auf mehrere nahe stehende Bäume über. Deshalb wurden die Kameraden aus Northeim alarmiert, die mit Hilfe von zwei Tanklöschfahrzeugen die Situation entschärften. Der Brand war nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle.

 

Dezember 1989 – Grillhütte
Schuppenbrand

Kurz vor Weihnachten 1989 wurde bedauerlicherweise die Grillhütte am Wieter ein Raub der Flammen und brannte bis auf das Fundament nieder. Die Ursache hierfür war fahrlässige Brandstiftung.

 

27.12.1989 – Sudheimer Hof
PKW Brand

Am 27.12.1989 wurde die FF Sudheim zu einem PKW- Brand beim „Sudheimer Hof gerufen. Der Brand konnte in kurzer Zeit gelöscht werden.

 

August 1984 – Nachtclub
Brand in voller Ausdehnung

Im August 1984 brannte die inzwischen, zu einem Nachtclub umgebaute ehemalige Mählich-Villa auf dem Gelände der Schuhfabrik. Die Ursache hierfür war Brandstiftung. Bedingt durch den Ausfall der Sirene auf der Kreissparkasse und durch die noch andauernde Urlaubszeit kamen anfangs nur wenige Kameraden zum Einsatz. Da das Gebäude bei Eintreffen der ersten Kameraden schon in vollem Ausmaß brannte, wurden außer der Sudheimer Wehr noch die Ortswehren Northeim, Bühle und Hillerse alarmiert. Trotz des massiven Einsatzes brannte die Villa bis auf die Grundmauern nieder.

 

Pfingsten 1981 – Northeim

Hochwasser

Über Pfingsten 1981 waren die Kameraden mehrere Tage im Einsatz, um in Northeim zusammen mit anderen Feuerwehren vollgelaufene Keller und Wohnungen wieder leer zu pumpen. 

 

15.November 1980 – Landwirt Elsner
Scheunenbrand

Ein Raub der Flammen wurde am 15. November 1980 die Scheune des Landwirtes Elsner. Durch die gerade beendete Herbstübung befanden sich noch 15 Kameraden in der Nähe des Feuer­wehrgerätehauses. Sie nahmen gemeinsam mit einigen Bürgern die Tierrettung vor, bevor sie mit den alarmierten Kameraden den Brand bekämpfen konnten.

Aufgrund der Lage des Brandobjektes und der Windverhältnisse wurde die Northeimer Wehr zur Hilfe geholt. Mit vier Gruppen konnte das Feuer eingedämmt werden.

 

August 1977 – Familie Lundßien
Scheunenbrand

Im August 1977 wurde ein Stallbrand bei Familie Lundßien bekämpft. Der entstandene Sachschaden war gering.

 

17.April 1977 – Schausteller
Fahrzeugbrand

Am 17. April 1977 stand der Gerätewagen eines Schaustellers in Flammen. Der Brand konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden; die Ladung war aber durch das Feuer und das Löschwasser vernichtet.

 

Sommer 1969 – Casetta
Wohnungs- und Scheunenbrand

Im Sommer 1969 brannten die Gaststätte Casetta und die angrenzende Scheune völlig ab. Die Feuerwehren aus Sudheim und Northeim konnten ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.

 

Jahr 1964 – Schuhfabrik Mählich
Abfallbrand

1964 wurde die Feuerwehr abermals zur Brandbekämpfung zur Schuhfabrik Mählich gerufen. Es brannte der Abfallplatz. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnten die Fabrikhallen vor Schaden geschützt werden.

 

21.Juni 1961 – Schuhfabrik Mählich
Großbrand

Der wohl größte Brand in der Geschichte der Sudheimer Wehr geschah am 21.Juni 1961 in der Schuhfabrik Mählich. Es brannte die gesamte Fabrikhalle 1, in der sich das Lager, der Versand und die Fertigung befanden.

Außer einem jungen Mann, der in der Nähe eines explodierenden Kessels stand und leichte Kopfverletzungen erlitt, wurde glücklicherweise niemand verletzt. Am Tag vor dem Brand hatten die Betriebsferien begonnen.

Innerhalb kürzester Zeit waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Sudheim, Northeim, Bühle, Hillerse, Nörten-Hardenberg und Elvese zur Stelle. Da trotz des massiven Einsatzes der Wehren die Gefahr einer weiteren Ausdehnung des Feuers und auch Explosionen befürchtet werden mussten, denn in und an der Halle befanden sich Öltanks, wurde die Göttinger Berufsfeuerwehr gerufen. Diesen Feuerwehrkameraden gelang es aufgrund ihrer Hitzeschutzanzüge an den Brandherd in der Halle heranzukommen und zu bekämpfen. Durch den gemeinsamen Einsatz aller Wehren konnte das Feuer nach einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Diese Zeit hatte jedoch ausgereicht, um die gesamte Fabrikationshalle mit den Vorräten und Maschinen zu vernichten.

 

Jahr 1959
verschieden

Im Jahr 1959 musste die Wehr zu Insgesamt drei Einsätzen ausrücken. Im März brannte eine Waldschonung im Raithtal und im April brannte das Wohnhaus der Familie Pfannkuch. Drei Monate später, im Juli, wurde die Scheune des Landwirtes Kesten durch Blitzschlag ein Raub der Flammen.

 

Sommer 1958 – Landwehrschänke
Scheunenbrand

Im Sommer 1958 wurde die Feuerwehr zur Landwehrschänke gerufen. Es brannte eine Scheune. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen Wassermangels äußerst schwierig.

 

25.November 1955 – 06.30 Uhr – Sudheimer Hof
Großbrand

Am 25.November 1955 wurde um 6.30 Uhr Alarm gegeben. Der mit Übernachtungsgästen voll belegte „Sudheimer Hof“ stand in Flammen. In letzter Minute konnten sich alle Personen aus dem brennenden Gebäude retten. Das Wohnhaus mit Gaststätte brannte bis auf die Grundmauern nieder.

 

2.Oktober 1952 – Leinemühle
Scheunenbrand

Am 2.Oktober 1952 wurden bei einem Großbrand der Stall und die Scheune der Leinemühle vernichtet. Es gelang, das Wohngebäude und die Turbinenstation ‚ vor den Flammen zu retten.

 

Sommer 1946 – Carishof
Scheunenbrand

Im Sommer 1946 stand die Feldscheune des Vorwerkes Carlshof in Flammen. Der Brand wurde durch Beschuss der Besatzungstruppen verursacht.

 

August 1934 – Lange Straße
Schmiedenbrand

Thielens Schmiede auf der Langen Straße stand im August 1934 in hellen Flammen. Die Sudheimer Wehr konnte durch schnellen Einsatz noch größeren Schaden verhindern.

 

Sommer 1933 – Haus Nr. 29
Scheunenbrand

Im Sommer 1933 brannte die Scheune von Wilhelm Gloth, Haus Nr. 29, ab. Die Nebengebäude konnten gerettet werden.

 

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